Ohne eigenes Auto
gut unterwegs
in Österreich.
Klimaticket, Carsharing, Rad-Bahn-Kombis, E-Bike-Förderungen: Hier findest du sachliche Informationen und reale Kostenvergleiche. Kein Verkauf, keine Werbung.
Fakten statt Werbung.
Vergleiche statt Versprechen.
Wer in einer österreichischen Stadt oder Gemeinde lebt, hat heute mehr Optionen als je zuvor. Aber welche Option passt wirklich zu deiner Situation? Das hängt davon ab, wie oft du fährst, wohin, und was du bereit bist zu zahlen. Wir stellen die offiziellen Tarife nebeneinander und zeigen, wo die Rechnung aufgeht.
Kein Ticket wird hier verkauft. Kein Fahrzeug wird beworben. Nur Informationen, die du dir sonst mühsam zusammensuchen müsstest.
Für wen rechnet sich das Klimaticket wirklich?
Das Klimaticket Österreich kostet aktuell 1.095 Euro pro Jahr in der Standardvariante. Klingt viel. Ist aber weniger als drei Euro am Tag. Die Frage ist: Wie oft nützt du öffentliche Verkehrsmittel? Wohnst du in einer gut angebundenen Stadt oder in einer Gemeinde mit zwei Bussen täglich?
Wir zeigen, ab welcher Nutzungsintensität das Jahresticket günstiger wird als einzelne Fahrscheine oder Monatskarten – ohne dir eine Entscheidung abzunehmen.
Kostenvergleich ansehenCarsharing oder Zweitwagen: Was ist günstiger?
Ein Zweitwagen kostet in Österreich, wenn man alle Posten zusammenrechnet, schnell mehr als 400 Euro im Monat. Versicherung, Steuer, Wartung, Treibstoff, Parkplatz. Carsharing klingt teuer, wenn man den Stundentarif sieht. Aber stimmt das auch, wenn man selten fährt?
Wir legen die Zahlen offen: Welche Carsharinganbieter gibt es in österreichischen Städten, was kosten sie pro Stunde und Kilometer, und ab wann kippt die Kalkulation.
Zahlen vergleichen
Die Kombination, die viele unterschätzen
Rad zum Bahnhof, Zug in die Stadt, zu Fuß zum Büro. Für viele Pendlerinnen ist das heute der schnellste Weg. Nicht immer. Aber öfter als man denkt.
Was du wissen solltest: Nicht jeder Zug nimmt Fahrräder mit. Nicht auf jeder Strecke gibt es Radabstellanlagen am Bahnhof. Und die Reservierungspflicht für Fahrräder in Fernzügen überrascht immer wieder. Wir haben die wichtigsten Regeln der ÖBB und der Bundesländerbahnen zusammengestellt.
Pendeln mit Rad und BahnWas die Bundesländer fördern – und was nicht
Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol, Vorarlberg: Fast jedes Bundesland hat eigene Förderprogramme für E-Bikes und Lastenräder. Die Beträge, Bedingungen und Fristen unterscheiden sich erheblich. Manche Förderungen gelten nur für Privatpersonen, andere auch für Betriebe.
Wir fassen zusammen, was laut den öffentlich zugänglichen Förderdatenbanken der Bundesländer aktuell verfügbar ist. Mit Links zu den offiziellen Quellen, damit du die aktuellen Beträge selbst überprüfen kannst.
Förderungen nachschlagen
Was du hier findest
Dieses Portal deckt die wichtigsten Fragen rund um autofreie Mobilität in Österreich ab. Strukturiert, quellenbasiert, ohne Werbung.
Klimaticket erklärt
Varianten, Tarife, Gültigkeitsbereiche. Was ist in welchem Ticket enthalten? Klimaticket Österreich, Klimaticket Ö Classic, regionale Varianten.
Kostenvergleiche
Reale Zahlen nebeneinandergestellt. Was kostet ein Auto wirklich? Was kostet eine Kombination aus Klimaticket und gelegentlichem Carsharing?
Carsharing in AT
Überblick über stationsbasierte und free-floating Angebote in Wien, Graz, Linz, Salzburg und anderen Städten. Tarife aus den offiziellen Preislisten.
Rad und Bahn kombinieren
Fahrradmitnahme-Regeln, Abstellanlagen an Bahnhöfen, Leihrad-Systeme in der Innenstadt. Was wo funktioniert und was nicht.
E-Bike-Förderungen
Bundeslandspezifische Förderprogramme aus öffentlichen Datenbanken. Beträge, Voraussetzungen, Antragswege. Regelmäßig aktualisiert.
Städte und Gemeinden
Nicht jede Lösung passt überall. Wir unterscheiden zwischen gut vernetzten Städten und ländlicheren Gemeinden mit eingeschränktem ÖV-Angebot.
Woher kommen die Informationen?
Alle Tarife und Preisangaben stammen aus den offiziellen Websites der Anbieter: ÖBB, Wiener Linien, Steirischer Verkehrsverbund und anderen. Förderdaten kommen aus den öffentlichen Förderdatenbanken der Bundesländer.
Wir verkaufen nichts. Wir erhalten keine Provisionen. Wenn sich Tarife ändern, versuchen wir die Seite so schnell wie möglich zu aktualisieren – aber überprüfe aktuelle Preise immer direkt beim Anbieter.
Über dieses Projekt
Täglich unterwegs ohne eigenes Auto
Der Arbeitsweg neu gedacht
Viele Pendlerinnen entscheiden sich für das Auto aus Gewohnheit. Dabei ist die Bahn auf vielen Strecken schneller als gedacht. Wir zeigen, welche Informationsquellen helfen, die eigene Strecke realistisch einzuschätzen.
Infrastruktur kennen
Radabstellplätze, Bike-and-Ride-Anlagen, überdachte Boxen: Die Qualität der Infrastruktur variiert stark. Wir erklären, wo du nachschauen kannst, was dein Bahnhof bietet.
Kosten ehrlich rechnen
Der Vergleich wird erst fair, wenn alle Kosten auf dem Tisch liegen. Fixkosten, variable Kosten, versteckte Kosten. Wir zeigen eine Struktur, wie du das für deine Situation durchrechnen kannst.
Dieses Portal ist für Menschen, die eine informierte Entscheidung treffen wollen. Nicht für alle ist autofreies Leben die richtige Wahl. Aber viele wissen nicht, wie nah sie dieser Option schon sind.
Mehr über das Projekt
Was Leser oft fragen
Gilt das Klimaticket Österreich auch für U-Bahnen und Busse?
Das Klimaticket Österreich (die Vollvariante) gilt österreichweit im gesamten öffentlichen Personennahverkehr, also auch in U-Bahnen, Straßenbahnen und Linienbussen. Es gibt allerdings regionale Varianten, die nur in bestimmten Bundesländern oder Verkehrsverbünden gültig sind. Die genauen Gültigkeitsbereiche sind auf der offiziellen Klimaticket-Website aufgeführt.
Kann ich mein Fahrrad immer im Zug mitnehmen?
Nein. In vielen Regionalzügen ist die Fahrradmitnahme möglich, aber in Fernverkehrszügen (Railjet, Nightjet) brauchst du eine Fahrradreservierung, die separat kostenpflichtig ist. In einigen Zügen ist die Mitnahme gar nicht möglich. Die aktuellen Regeln findest du auf der ÖBB-Website unter "Fahrrad im Zug".
Welche E-Bike-Förderungen gibt es in Wien?
Wien hat in der Vergangenheit E-Bike-Förderungen über das Programm "klimaaktiv mobil" und eigene Wiener Förderungen angeboten. Die aktuell gültigen Förderungen und Beträge findest du auf der Website der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) sowie im Förderdatenbank-Portal des Bundes. Da Förderungen auslaufen und neu aufgelegt werden, empfehlen wir immer den direkten Blick in die offiziellen Quellen.
Ist Carsharing auch in kleineren Städten verfügbar?
Stationsbasiertes Carsharing gibt es mittlerweile auch in mittleren Städten wie St. Pölten, Wels oder Klagenfurt, jedoch mit deutlich geringerer Fahrzeugdichte als in Wien. In kleinen Gemeinden sind die Angebote oft nicht vorhanden. Einige Gemeinden organisieren eigene Gemeinschaftsautos über lokale Initiativen. Wir haben auf der Themenseite eine Übersicht der wichtigsten Anbieter und ihrer Verfügbarkeitsgebiete zusammengestellt.